Immer noch versucht man die genauen Ursachen für die Seekrankheit herauszufinden. Aktuell meint ein Wissenschaftler aus Östereich was neues herausgefunden zu haben. Demnach soll zu viel Histamin der Auslöser für die Seekrankheit sein. Man ist aber noch immer dabei das genauer zu erforschen.
Was man aber weiß ist dass der Körper Histamin beim Schlafen abbaut. Schafen hilft auf jeden Fall schon mal.
Und einige Lebensmittel soll man vermeiden. Unter anderem Tomaten, Rotwein und Schokolade, die fördern nämlich die körpereigene Histaminproduktion.
Auch Vitaminpräparate sollen helfen das Histamin abzubauen und so gegen die Seekrankheit helfen. Die ersten Tests mit Versuchspersonen von der Marine haben aber keine eindeutigen Ergebnisse gebracht. Wenigsten sind weniger aus der Gruppe derer, die Vitaminpräparate eingenommen hatten, seekrank geworden. Somit könnten Vitaminpräparate also zumindest bedingt helfen.
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Darf man auch in die Masten klettern?
Ja, wenn man sich traut und den Einführungskurs mitgemacht hat, dann kann man jederzeit und überall hin klettern. Gleich zu Beginn, als die See noch sehr ruhig war und wir noch nicht mit Motor fuhren, da haben wir gelernt, wie man die Sicherungsgurte anlegt. Und so gesichert durften wir auch gleich in die Masten klettern, soweit wie man sich traut. Und beim ersten mal auch mit professioneller Anleitung von den Crewmittgliedern. Da bekommt man dann auch genau erklärt, wie man z. B. sicher über die Zwischenplattformen kommt.

Wenn man vorne raus, in den Klüverbaum (ich hoffe mal, ich hab da den richtigen Begriff für gefunden), klettern möchte, dann sollte man sich das auch zuerst mal unter Anleitung gemacht haben. So weiß man dann auch, wie und wo man sich am Besten sichert.

Und danach kann man mit Ankündigung und so weit wie man sich das zutraut in die Masten klettern. Auf der Hinfahrt waren wir "Trainees" aber noch sehr zurückhaltend damit. Später haben sich mehr getraut und manche sind sogar bis ganz hoch und in die Segel gestiegen. Noch viel besser, wenn man der Crew dann auch beim Segelsetzten oder Einholen und Verzurren der Segel hilft. Auf einem Segelschiff wird jede Hand gebrauchen. Und dann ist eben keine "Kreuzfahrt", bei der man nur unbeteiligt zuschaut und konsumiert.

Wenn man vorne raus, in den Klüverbaum (ich hoffe mal, ich hab da den richtigen Begriff für gefunden), klettern möchte, dann sollte man sich das auch zuerst mal unter Anleitung gemacht haben. So weiß man dann auch, wie und wo man sich am Besten sichert.

Und danach kann man mit Ankündigung und so weit wie man sich das zutraut in die Masten klettern. Auf der Hinfahrt waren wir "Trainees" aber noch sehr zurückhaltend damit. Später haben sich mehr getraut und manche sind sogar bis ganz hoch und in die Segel gestiegen. Noch viel besser, wenn man der Crew dann auch beim Segelsetzten oder Einholen und Verzurren der Segel hilft. Auf einem Segelschiff wird jede Hand gebrauchen. Und dann ist eben keine "Kreuzfahrt", bei der man nur unbeteiligt zuschaut und konsumiert.
Wie ist das mit der Seekrankheit?
Die gute Nachricht ist, dass die See in der Antarktis selbst sehr ruhig war. Kaum Wind und deshalb auch keinen Seegang. In dieser Zeit waren auch selbst die empfindlichsten Leute nicht seekrank. Besser gesagt nicht mehr oder noch nicht.
Denn zwischen der Antarktis und Südamerika liegt die Drake Passage. Und da muss man durch. Die Drake Passage ist als eines der rauhesten Seegebiete der Welt berühmt berüchtigt. Hier kann es sehr stürmisch werden und so richtig hohen Wellengang geben. Allerdings kommt das schlechte Wetter heutzutage nicht mehr umbedingt ganz so überraschend. Und der Kapitän wird auf jeden Fall versuchen, den Stürmen so gut wie nur irgendwie möglich auszuweichen. Auf unserer Reise war es so, dass wir uns einen Tag früher auf den Rückweg gemacht haben, da sich ein Sturmtief über der Drake Passage angekündigt hat. Da geht die Sicherheit auf jeden Fall vor und man geht kein unnötiges Risiko ein.
Trotzdem sind so einige Passagiere seekrank geworden. Manche sind da empfindlicher, manche weniger. Ganz ausschliessen kann das glaube ich niemand, auch die erfahrenen Seeleute nicht. Treffen kann es jeden. Hängt halt nur von der Stärke und Art der Schiffbewegungen ab. Beim Segeln sind die Schiffbewegungen wohl nicht ganz so rau. Das Schiff "reitet" quasi die Wellen ab, was sehr viel angenehmer ist. Außerdem kann ein Grosssegler, wie die Bark Europa aufgrund der Art ihrer Besegelung nur mit dem Wind segeln. Die Wellen kommen dann nur von hinten oder schräg von der Seite. Und die Schräglage beim Segeln macht einem nichts aus.

Was kann man gegen die Seekrankheit tun?
Nicht zuviel essen und nicht zu wenig. Man soll aber möglichst immer etwas im Magen haben. Dafür gibt es auf der Bark Europa eine große Keksdose, wo man sich immer und zu jeder Zeit bedienen konnte.
Dann sollte man möglichst auf Kaffee verzichten, wenn man kann. Frischen heißen Tee und Kaffee gab es übrigens auch immer - 24 Stunden - also auch mitten in der Nacht.
Dann soll man, wenn es einem schon nicht mehr so gut geht, denn Horizont suchen. Also am Besten raus an Deck gehen und in die Ferne schauen. Das soll helfen den Gleichgewichtssinn wieder zu beruhigen.
Es gibt auch Medikamente die gegen die Seekrankheit helfen sollen. Ich habe nur gelesen, dass das teilweise sehr starke Medikamente sind. Man sollte also vorsichtig damit sein und vorher seinen Arzt dazu befragen. Mehr kann ich dazu aber nichts zu sagen.
Ich hatte nun mal das Glück, dass ich nicht seekrank wurde. Allerdings war es manchmal so ganz knapp davor. Vor allem wenn ich drinnen, unter Deck war, dann hatte ich schon auch ein flaues Gefühl im Magen. Stickige Luft, viele Leute und auch die Küchengerüche haben das noch verstärkt.
Wenn ich nicht gerade am Schlafen war, dann war ich am liebsten und am meisten draußen an Deck. Den frischen Wind in der Nase. Da kann man die Schiffsbewegungen und die Schräglage beim Segeln auch am Besten ausgleichen. Aber auch beim Liegen in der Koje hatte ich keine Probleme. Dabei war unsere Kajüte ganz vorne, fast schon im Bug des Schiffes, wo die Auf- und Abbewegung am stärksten sind. Ich habe auch beim stärksten Wellengang wunderbar geschlafen.
Andere hatten da weniger Glück. Ich glaube an einem besonders unruhigen Tag, da hat es fast die Hälfte der Passagiere erwischt. Mal mehr und mal weniger schlimm, aber viele mußten sich übergeben. Und dann gab es auch noch ganz Unglückliche, die sogar fast die ganze Hinfahrt aber auch die Rückfahrt in ihrer Koje verbracht haben. Einen Gewöhnungsefekt gab es da also nicht.
Denn zwischen der Antarktis und Südamerika liegt die Drake Passage. Und da muss man durch. Die Drake Passage ist als eines der rauhesten Seegebiete der Welt berühmt berüchtigt. Hier kann es sehr stürmisch werden und so richtig hohen Wellengang geben. Allerdings kommt das schlechte Wetter heutzutage nicht mehr umbedingt ganz so überraschend. Und der Kapitän wird auf jeden Fall versuchen, den Stürmen so gut wie nur irgendwie möglich auszuweichen. Auf unserer Reise war es so, dass wir uns einen Tag früher auf den Rückweg gemacht haben, da sich ein Sturmtief über der Drake Passage angekündigt hat. Da geht die Sicherheit auf jeden Fall vor und man geht kein unnötiges Risiko ein.
Trotzdem sind so einige Passagiere seekrank geworden. Manche sind da empfindlicher, manche weniger. Ganz ausschliessen kann das glaube ich niemand, auch die erfahrenen Seeleute nicht. Treffen kann es jeden. Hängt halt nur von der Stärke und Art der Schiffbewegungen ab. Beim Segeln sind die Schiffbewegungen wohl nicht ganz so rau. Das Schiff "reitet" quasi die Wellen ab, was sehr viel angenehmer ist. Außerdem kann ein Grosssegler, wie die Bark Europa aufgrund der Art ihrer Besegelung nur mit dem Wind segeln. Die Wellen kommen dann nur von hinten oder schräg von der Seite. Und die Schräglage beim Segeln macht einem nichts aus.

Was kann man gegen die Seekrankheit tun?
Nicht zuviel essen und nicht zu wenig. Man soll aber möglichst immer etwas im Magen haben. Dafür gibt es auf der Bark Europa eine große Keksdose, wo man sich immer und zu jeder Zeit bedienen konnte.
Dann sollte man möglichst auf Kaffee verzichten, wenn man kann. Frischen heißen Tee und Kaffee gab es übrigens auch immer - 24 Stunden - also auch mitten in der Nacht.
Dann soll man, wenn es einem schon nicht mehr so gut geht, denn Horizont suchen. Also am Besten raus an Deck gehen und in die Ferne schauen. Das soll helfen den Gleichgewichtssinn wieder zu beruhigen.
Es gibt auch Medikamente die gegen die Seekrankheit helfen sollen. Ich habe nur gelesen, dass das teilweise sehr starke Medikamente sind. Man sollte also vorsichtig damit sein und vorher seinen Arzt dazu befragen. Mehr kann ich dazu aber nichts zu sagen.
Ich hatte nun mal das Glück, dass ich nicht seekrank wurde. Allerdings war es manchmal so ganz knapp davor. Vor allem wenn ich drinnen, unter Deck war, dann hatte ich schon auch ein flaues Gefühl im Magen. Stickige Luft, viele Leute und auch die Küchengerüche haben das noch verstärkt.
Wenn ich nicht gerade am Schlafen war, dann war ich am liebsten und am meisten draußen an Deck. Den frischen Wind in der Nase. Da kann man die Schiffsbewegungen und die Schräglage beim Segeln auch am Besten ausgleichen. Aber auch beim Liegen in der Koje hatte ich keine Probleme. Dabei war unsere Kajüte ganz vorne, fast schon im Bug des Schiffes, wo die Auf- und Abbewegung am stärksten sind. Ich habe auch beim stärksten Wellengang wunderbar geschlafen.
Andere hatten da weniger Glück. Ich glaube an einem besonders unruhigen Tag, da hat es fast die Hälfte der Passagiere erwischt. Mal mehr und mal weniger schlimm, aber viele mußten sich übergeben. Und dann gab es auch noch ganz Unglückliche, die sogar fast die ganze Hinfahrt aber auch die Rückfahrt in ihrer Koje verbracht haben. Einen Gewöhnungsefekt gab es da also nicht.
Wie kalt war es auf der Reise in die Antarktis?
Also, auf unserer Reise ist es nie unter 0 Grad kalt gewesen. Meistens so geschätzte 5-15 Grad plus, je nach Wind und Wetter. Die Reisen finden ja auch im Antarktischen Sommer statt. Und wenn hier, auf der Nordhalbkugel Winter ist, dann ist dort auf der Südhalbkugel Sommer, ist klar;-) Trotz "Sommer" hat es zeitweise aber auch geschneit. Nur ganz so extrem kalt, wie man sich die Antarktis normalerweise vorstellt, war es nicht.

Und dann muss man auch noch zwischen der tatsächlichen und der "gefühlten Kälte" unterscheiden. In der Antarktis selbst war es sogar "gefühlt" am wärmsten. Wir hatten auf unserer Tour auch meist relativ mildes Wetter in der Antarktis. Oft sogar mit strahlendem Sonnenschein und ohne Wind. Da konnte man sich problemlos in leichter Winterkleidung draußen aufhalten.
Am kältesten hab ich eher die Tage in der Drakepassage bei starkem Wind und Regen in Erinnerung. Vor allem nachts, draußen an Deck, wenn auch noch die Müdigkeit dazu kommt, dann kriecht einem die Kälte spürbar in die Knochen. Da ist man schon froh um jede Extra-Klamottenschicht, die einem noch mal zusätzlich warm hält. Trotzdem, so richtig kalt war es dann auch nicht. Und dann kann man sich ja auch immer schön drinnen wieder aufwärmen.
Ich würde mal sagen, beim "Skifahren" in den Alpen ist es oft kälter.

Und dann muss man auch noch zwischen der tatsächlichen und der "gefühlten Kälte" unterscheiden. In der Antarktis selbst war es sogar "gefühlt" am wärmsten. Wir hatten auf unserer Tour auch meist relativ mildes Wetter in der Antarktis. Oft sogar mit strahlendem Sonnenschein und ohne Wind. Da konnte man sich problemlos in leichter Winterkleidung draußen aufhalten.
Am kältesten hab ich eher die Tage in der Drakepassage bei starkem Wind und Regen in Erinnerung. Vor allem nachts, draußen an Deck, wenn auch noch die Müdigkeit dazu kommt, dann kriecht einem die Kälte spürbar in die Knochen. Da ist man schon froh um jede Extra-Klamottenschicht, die einem noch mal zusätzlich warm hält. Trotzdem, so richtig kalt war es dann auch nicht. Und dann kann man sich ja auch immer schön drinnen wieder aufwärmen.
Ich würde mal sagen, beim "Skifahren" in den Alpen ist es oft kälter.
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