POLAR Kreuzfahrten ist ganz auf Arktis- und Antarktisreisen spezialisiert. Besonders interessant sind die POLAR-Intensiv Reisen. Das sind eher kleinere Schiffe mit entsprechend weniger Passagiere an Bord. Beim Komfort wird man natürlich Abstriche machen müssen, dafür wird das Erlebnis wahrscheinlich deutlich intensiver sein.
Dennoch sind auch die Reisen mit den Expeditionsschiffe nicht gerade billig. Trotzdem, ich denke mal ein Besuch ist die Seite schon wert. polar-kreuzfahrten.de - Reisen in die Arktis und Antarktis
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Kreuzfahrtziel Antarktis: Tourismus-Boom an der Eisküste - SPIEGEL ONLINE
Das ist ein aufschlussreicher Artikel auf Spiegel online zur rassanten Entwicklung der Antarctica Touren. Immerhin haben sich einige Veranstalter zur Einhaltung bestimmte Regeln verpflichtet - nicht mehr als 1 Kreuzfahrtschiff auf einmal in den meisten Buchten und auch nicht mehr als 100 Passagiere auf einmal an Land. Da es aber mit jedem Jahr immer mehr Kreuzfahrtschiffe in der Antarktis werden und die auch noch immer größer sind, da wird es inzwischen schon immer problematischer, die selbstauferlegten Regeln auch einzuhalten.
Kann man sich ja vorstellen wie schwierig das wird, wenn ein Kreuzfahrtschiff 500 Passagiere an Bord hat. Davon wollen ja doch die meisten auch an Land. Dafür ist man ja schliesslich auch in die Antarktis gefahren. In so ein Sodiak passen aber gerade mal 10 Leute. Und schon gleicht so ein Landgang eher einer Invasion, als einem vorsichtigen Besuch in einem Naturschutzgebiet.
Kreuzfahrtziel Antarktis: Tourismus-Boom an der Eisküste - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
Kann man sich ja vorstellen wie schwierig das wird, wenn ein Kreuzfahrtschiff 500 Passagiere an Bord hat. Davon wollen ja doch die meisten auch an Land. Dafür ist man ja schliesslich auch in die Antarktis gefahren. In so ein Sodiak passen aber gerade mal 10 Leute. Und schon gleicht so ein Landgang eher einer Invasion, als einem vorsichtigen Besuch in einem Naturschutzgebiet.
Kreuzfahrtziel Antarktis: Tourismus-Boom an der Eisküste - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
Schiffsunglück genau in der Zeit als wir auch in der Antarktis waren
M/V Ocean Nova ist am February 23, 2009 at 11:00 EST in der Antarktis auf Grund gelaufen. Die 68 Passagiere und 3 Crewmitglieder wurden dann sicherheitshalber auf die M/V Clipper Adventurer gebracht. Die Ocean Nova ist dann aber wieder vom Grund losgekommen und alle Passagiere und die Crew sind wohlbehalten in Ushuaia angekommen.
Den gesamten Verlauf der Rettungsaktion kann man hier nachlesen:
Quark - Media Information - M/V Ocean Nova
Der Clipper Adventure sind wir am 6. Ferbruar 2009 begegnet.

Mit der Zahl der Schiffe in der Antarktis steigt leider auch die Zahl der Unglücke und das ist schlimm. In den letzten Jahren hat es, soweit wir das mitbekommen haben, keine schlimmen Katastrophen gegeben. Die Menschen konnten alle gerettet werden und auch die Natur wurde nicht durch Öl verseucht. Noch nicht. denn mit der Anzahl und vor allem der steigenden Größe der Kreuzfahrtschiffe steigt auch die Gefahr einer solchen Katastrophe dramatisch an. Ein verantwortugsvoller Umgang zum Beispiel durch eine Regulierung ist da auf jeden Fall sinnvoll.
Den gesamten Verlauf der Rettungsaktion kann man hier nachlesen:
Quark - Media Information - M/V Ocean Nova
Der Clipper Adventure sind wir am 6. Ferbruar 2009 begegnet.

Mit der Zahl der Schiffe in der Antarktis steigt leider auch die Zahl der Unglücke und das ist schlimm. In den letzten Jahren hat es, soweit wir das mitbekommen haben, keine schlimmen Katastrophen gegeben. Die Menschen konnten alle gerettet werden und auch die Natur wurde nicht durch Öl verseucht. Noch nicht. denn mit der Anzahl und vor allem der steigenden Größe der Kreuzfahrtschiffe steigt auch die Gefahr einer solchen Katastrophe dramatisch an. Ein verantwortugsvoller Umgang zum Beispiel durch eine Regulierung ist da auf jeden Fall sinnvoll.
Kreuzfahrtziel Antarktis: Tourismus-Boom an der Eisküste - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
Als wir wieder zurück waren, hab ich das auch in einer argentinische Zeitung "gelesen" (naja, ich kann ja kaum spanisch aber ein wenig Latein und die Zahlen kriegt man ja auch mit:-) Auf jeden Fall ist die Zahl der Touristen in der Antarkitis in den letzten Jahren schon sehr stark angestiegen. Man sollte sich auf jeden Fall auch für einen Veranstalter entscheiden, der sich zur Einhaltung der internationalen Schutzbestimmungen verpflichtet hat.
Die Bark Europa ist auf jeden Fall ein recht kleines Schiff im Vergleich zu den anderen Kreuzfahrtschiffen, auch der deutschen. Die ganz großen Riesenschiffe mit tausenden von Leuten an Bord haben wir in der Antarktis selbst nicht gesehen. Und die normale Route, die eigentlich alle Touristenschiffe fahren, ist auf jeden Fall an einigen Stellen so eng, daß ich mir kaum vorstellen kann, daß da ein großes Kreuzfahrtschiff durchpaßen würde.
Hier mal die Bark Europa im Vergleich zu den anderen Kreuzfahrtschiffen - ganz links die "normalen" Kreuzfahrtschiffe, dann eines der Adventure Schiffe die wir auch in der Antarktis gesehen haben und daneben die Bark Europa. Im Vergleich wirkt die Bark Europa da schon fast bedenklich klein.

Der Spiegelartikel finde ich schon sehr interessant, aber man muß auch vorsichtig sein - nicht alles was da geschrieben steht trifft auch auf die normalen Touristenkreuzfahrten zu. Minus 89,6 Grad und 300 km/h Windgeschwindigkeit bekommt kein Tourist zu spüren. Auch die Robbenkolonien haben wir nicht zu sehen bekommen - ich glaub die sind ein ganzes Stück nördlicher. Und wir waren auf der ganzen Reise nur an einer einzigen Stelle tatsächlich auf dem antarktischen Kontinent. Die meisten Reiseziele sind die vorgelagerte Inseln.
Den einzigen Verstoß gegen der Verhaltenskodex der IAATO den wir mitbekommen haben war ein Kreuzfahrtschiff, das sich illegalerweise zu lange in einer Bucht aufgehalten hat. Und dann haben die noch nicht mal auf unsere Funksprüche reagiert.
Kreuzfahrtziel Antarktis: Tourismus-Boom an der Eisküste - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
Die Bark Europa ist auf jeden Fall ein recht kleines Schiff im Vergleich zu den anderen Kreuzfahrtschiffen, auch der deutschen. Die ganz großen Riesenschiffe mit tausenden von Leuten an Bord haben wir in der Antarktis selbst nicht gesehen. Und die normale Route, die eigentlich alle Touristenschiffe fahren, ist auf jeden Fall an einigen Stellen so eng, daß ich mir kaum vorstellen kann, daß da ein großes Kreuzfahrtschiff durchpaßen würde.
Hier mal die Bark Europa im Vergleich zu den anderen Kreuzfahrtschiffen - ganz links die "normalen" Kreuzfahrtschiffe, dann eines der Adventure Schiffe die wir auch in der Antarktis gesehen haben und daneben die Bark Europa. Im Vergleich wirkt die Bark Europa da schon fast bedenklich klein.

Der Spiegelartikel finde ich schon sehr interessant, aber man muß auch vorsichtig sein - nicht alles was da geschrieben steht trifft auch auf die normalen Touristenkreuzfahrten zu. Minus 89,6 Grad und 300 km/h Windgeschwindigkeit bekommt kein Tourist zu spüren. Auch die Robbenkolonien haben wir nicht zu sehen bekommen - ich glaub die sind ein ganzes Stück nördlicher. Und wir waren auf der ganzen Reise nur an einer einzigen Stelle tatsächlich auf dem antarktischen Kontinent. Die meisten Reiseziele sind die vorgelagerte Inseln.
Den einzigen Verstoß gegen der Verhaltenskodex der IAATO den wir mitbekommen haben war ein Kreuzfahrtschiff, das sich illegalerweise zu lange in einer Bucht aufgehalten hat. Und dann haben die noch nicht mal auf unsere Funksprüche reagiert.
Kreuzfahrtziel Antarktis: Tourismus-Boom an der Eisküste - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Reise
Eine ungemütliche Reise in die Antarktis
Zu dritt in einem winzigen 9-Meter Boot in die Antarktis - wem die Bark Europa zu unkomfortabel erscheint, dem möchte ich dieses schöne Buch wärmstens zum Mitnehmen empfehlen. Das kann man dann gemütlich abends, bei einem Gläschen Wein auf dem Schiff lesen und sich noch mal besonders über den Komfort an Bord der Bark Europa freuen. Die anderen Leser sind auf jeden Fall auch total begeistert.
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